Das Dorf
Makaani liegt im Osten von Kenia im Kitui County, ca. 200 km von Nairobi entfernt in der semi-ariden Klimazone.
Die Häuser der typischen Streusiedlung sind über viele Hügel verteilt und können zum Teil nur über steile, ausgewaschene Wege erreicht werden. Die meisten BewohnerInnen bewirtschaften als Kleinbauern ihr eigenes, meist kleines Stück Land. Sie bauen v.a. Mais und Bohnen für den Selbstbedarf an. Je nach Ertrag können sie ab und zu etwas auf dem Markt verkaufen.
Annähernd 1000 Personen leben in rund 165 Haushalten, davon 180 Männer, 290 Frauen sowie 530 Kinder und Jugendliche. Exakte Zahlen über die Familienzusammensetzung sind nicht vorhanden. Die Familien haben zwischen zwei und sechs Kindern.
Ca. 20 der 165 Familien können ihren Lebensunterhalt gut bestreiten und sogar Verwandte unterstützen.
Ca. 115 Familien können sich vom Ertrag ihrer Felder ausreichend ernähren und ab und zu ein Kleidungsstück anschaffen. Geld fehlt jedoch für ausserordentliche Ausgaben wie Schulgeld, Schuluniformen oder Krankheitskosten. Dafür werden Familienmitglieder, die in die Stadt ausgewandert sind, angefragt. Einen Teil der Schulkosten übernimmt zudem FoM. Die Klimaveränderung ist auch in Makaani spürbar. Viel öfter als in früheren Jahren fällt nicht genügend Regen. Die Kulturen verdorren auf den Feldern. Den Familien wird die Lebensgrundlage entzogen. Auch Familien, die in Jahren mit genügend Regen gut für sich selbst sorgen können, sind auf Lebensmittelhilfe von Friends of Makaani angewiesen.
Ca. 30 Familien sind so arm, dass sie für den täglichen Lebensunterhalt auf Hilfe angewiesen sind. Betroffen sind Grosseltern, die ihre verwaisten Grosskinder aufziehen, Witwen und alleinerziehende Frauen. Seit kurzem richtet Kenia kleine Beiträge an betagte, bedürftige Menschen aus. Andere staatliche Unterstützungen kennt das Land nicht. Hier beteiligt sich FoM massgeblich an den Schulkosten und hilf in Form von Lebensmittelhilfe und kleinen Zuwendungen in bar.
Oft reicht das Einkommen nicht aus, um regelmässig das Schulgeld für alle Kinder, die Schuluniformen oder ausserordentliche Ausgaben, wie zum Beispiel Krankheitskosten, zu bezahlen. Zahlreiche Männer haben ihre Familien verlassen; sie arbeiten in Nairobi in schlecht bezahlten Jobs und gründen nicht selten eine neue Familie. Geld schicken sie nur unregelmässig oder gar nicht ins Dorf. Auch in Makaani hat Aids viele Familien zerstört. Die verwaisten Kinder werden von Verwandten, meist den Grosseltern, aufgenommen.
Nicht alle Kinder können sich auf Unterstützung verlassen. Diese vernachlässigten Kinder finden Hilfe bei Friends of Makaani, das die Kosten für ein Internat und alle damit zusammenhängenden Ausgaben übernimmt. Im Internat werden die Kinder betreut, sie haben genügend zu essen und können in Ruhe lernen.
Mango- und Papayabäume gedeihen reichlich. Die Früchte können im nächsten Ort verkauft werden. Für die Kinder ist der Schulweg während dieser Zeit ein Fest. Viele Bäume sind jedoch von einem Schädling befallen, der die Früchte ungeniessbar macht.
Durch das Dorf führt eine neue Stromleitung. Die Anschlussgebühren sind jedoch so hoch, dass sie sich erst wenige Haushalte und kaum ein Geschäft leisten können. Noch immer werden die schädlichen Kerosen-Lampen verwendet. Gekocht wird allgemein auf dem offenen Holzfeuer. Atemwegserkrankungen sind die häufigste Krankheitsursache von Kindern und Erwachsenen.
Um diese Situation zu verbessern, gibt FoM saubere, effiziente Kochöfen sowie Solarlampen zur Hälfte des Anschaffungspreises ab.
Die Strasse zwischen den Dörfern und in den Provinzhauptort ist nicht geteert, voller Schlaglöcher und in der Regenzeit kaum befahrbar. Am Morgen fährt ein Bus nach Nairobi; am Abend kommt er zurück. Für die 150 km lange Strecke benötigt er 6 Stunden. Tagsüber gibt es Motorradtaxis. Die Transportkosten sind in Relation zu den Einkommen sehr hoch; die meisten BewohnerInnen von Makaani sind zu Fuss unterwegs.
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