Bio Musterfarm
Im Jahr 2018 konnte die Friends of Makaani Foundation eine Anzahlung für ein rund 2000 m2 grosses Grundstück leisten.
Boden regenerieren – Lernen auf der Musterfarm
Wie in vielen Teilen Afrikas sind auch die Böden in Makaani durch intensive Nutzung und durch das Ausbringen von viel Kunstdünger und Pestiziden hart geworden. Sie können das Regenwasser schlecht aufnehmen und erbringen immer weniger Ertrag.
Auf der Musterfarm wird Bäuerinnen und Bauern vermittelt, wie sie die Fruchtbarkeit ihrer Felder verbessern können. Eine grössere Produktevielfalt erhöht auch ihre Verdienstmöglichkeiten. Die Anwendung von neuen Methoden und Pflanzen beobachten sie kritisch. Nur praktische Erfahrungen werden sie überzeugen, dass sich die Mehrarbeit lohnt.
Theorie (l.) und Praxis-Block (r.) des Trainings zur Bodenverbesserung auf der FoM Farm.
Das erste Farmjahr …
… hielt viele Herausforderungen für unser Team bereit. Die Zwiebeln gediehen gut und konnten verkauft werden. Die Tomaten und später auch die Auberginen welkten jedoch vor der Ernte. Es rächte sich, dass der Boden lange Zeit vernachlässigt worden war. Niemand konnte voraussehen, in welchem Ausmass er mit Pestiziden belastet und durch jahrelange Vernachlässigung ausgelaugt und unfruchtbar war. Ein Berater von Biovision Africa – die Organisation wird von Biovision Schweiz unterstützt – hat unseren Partnern in Makaani die Grundlagen der Bodenverbesserung und die Herstellung von natürlichen Pestiziden vermittelt.
Auf einem Teil des Geländes werden Moringabäume und Bananen angepflanzt. Auf einem anderen Teil wird mit trockenheitsresistenten Pflanzen experimentiert. Aufbau und Betrieb der Farm sind kostspielig. Ohne die Direktzahlungen aus der Schweiz wird sie kaum je betrieben werden können. Wenn unser Team es schafft, die Bäuerinnen und Bauern allmählich von den neuen Anbaumethoden zu überzeugen, weniger Insektizide zu spritzen, keinen teuren Kunstdünger mehr zu verwenden und andere Getreidesorten anzupflanzen, sind diese Kosten jedoch gerechtfertigt.
Seit 2023 finden pro Jahr zwei Informationstage für Bäuerinnen und Bauern auf der Farm statt. Das Interesse steigt stetig.
Vertical Gardening
Die internationale Abteilung des Forschungsinstituts für biologische Landwirtschaft, FIBL in Frick, hat eine Methode entwickelt für Kleinbauern in Afrika, die ihnen erlaubt, bei ihren Häusern Kräuter und Gemüse anzupflanzen, auch wenn ihr Boden dafür zu hart und stets zu trocken ist. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des FIBL mit kenianischen Wurzeln und ein lokaler Berater führten im Juli 2025 ein praktisches Training in Makaani durch. Das Interesse war gross – 63 Bäuerinnen und Bauern nahmen daran teil. Vertical gardening ist einfach und kostengünstig. Es hat sich bereits vielfach bewährt. Die Bilder zeigen den Aufbau eines Pflanzsacks, der danach mit Setzlingen bestückt wird. Für die Bewässerung reicht das Brauchwasser aus dem Haushalt.
Die Farm über die Jahre
1 — 2019 - im Februar ist die ist Farm bedeckt mit Gras und Gestrüpp
2 — 2019 schon im April ist der Boden bereit für die ersten Pflanzen
3 — 2020 der Vergleich mit dem Vorjahr ist eindrücklich!
4 — Mwele pumpt Wasser aus dem Fluss des Nachbarn
5 — 2022 der erste Wassertank
6 — 2022 Treffpunkt unter den Bäumen
7 — 2023 Kompost
8 — 2023 neue Bananenpflanzen
9 — 2024 Bananen sind genügsame Pflanzen
10 — 2024 nach dem Regen ist der Teich gefüllt
12 — 2025 Solarpanels machen die Farm unabhängig vom Stromnetz
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