Bildung
Seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Dorf Makaani hatten wir ein Ziel: Alle Kinder der Gemeinde erhalten eine ihren Fähigkeiten entsprechende Schulbildung.
Ausgangslage
Bereits die Regierung vor Präsident Ruto gab die Losung aus: No child is left behind. Diese Losung ist jedoch weit von der Realität entfernt.
Die Finanzierung der Schulen ist sogar schlechter geworden, weil viel Geld bei korrupten Schulleitungen und in den zuständigen Ministerien verschwindet.
Selbst die kargen Schulbeiträge für bedürftige Eltern werden nur unregelmässig ausbezahlt.
Wir haben unser Ziel erreicht!
Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, dass wir sagen können: Wir haben unser Ziel erreicht! Alle Kinder aus Makaani besuchen die Schule! Im Gegensatz zu früheren Jahren gibt es dank einer engeren Begleitung der Eltern und Kinder kaum mehr Schulabbrüche und der Notendurchschnitt ist markant gestiegen. Die wirtschaftliche Lage von Kenia hat sich dramatisch verschlechtert. Das hat Väter – und auch Mütter – veranlasst, in andern Städten Arbeit zu suchen, mit dem Resultat, dass mehr Kinder niemanden haben, der sie betreut. Jedes Jahr übernimmt FOM für solche verlassenen Kinder die vollen Kosten für die Schule und ermöglicht es ihnen, die Primarschule in einem Internat zu besuchen. Hier haben sie genügend zu essen, erhalten Unterstützung bei den Hausaufgaben und können eine relativ unbeschwerte Kindheit erleben. Während den Ferien sorgt das Team von FOM dafür, dass jemand im Dorf zuständig ist für diese Kinder.
Jedes Jahr übernimmt FOM für über 100 Kinder die Kosten im Zusammenhang mit der Schule ganz oder teilweise. Dazu gehören Beiträge für die Primar- und Sekundarschule, für Berufsausbildungen und Studiendarlehen. Das Jahresbudget erhöht sich jährlich, weil die Zahl der unterstützten Kinder steigt und die Schulgebühren erhöht werden.
Das Kenanische Schulsystem
Der Besuch des Kindergartens und der ersten acht Grundschuljahre ist kostenlos. Die Schuluniform und das Schulmaterial sowie verschiedene Gebühren müssen die Eltern bezahlen. Bei weitem nicht alle Kinder können nach Abschluss der Primarschule lesen, schreiben und rechnen.
Der Übergang von der Primar- in die Sekundarschule ist eine grosse Hürde. Öffentliche Sekundarschulen kosten bis zu einem Franken pro Tag, was für Familien, die unter der Armutsgrenze von einem Franken fünfzig pro Person Tag leben, unbezahlbar ist. Nach der acht Jahre dauernden Primarschule besuchen nur ungefähr die Hälfte aller SchülerInnen die Sekundarschule, die vier Jahre dauert. Ein Sekundarschulabschluss ist jedoch unabdingbar, um einen Job zu finden. Nur die allerbesten Sekundarschüler werden an die staatlichen Universitäten aufgenommen. Die Studiengebühren und die Lebenshaltungskosten sind hoch. Auch die anderen weiterführenden Angebote, wie ein Lehrercollege oder eine IT-Ausbildung, kosten mehr als sich arme Eltern leisten können. Sog. Polytechnics bieten zweijährige Berufsausbildungen an. Sie werden vor allem von Jugendlichen besucht, deren Primarschulabschluss nicht ausreicht, um an eine Sekundarschule aufgenommen zu werden.
Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, dass wir sagen können: Wir haben unser Ziel erreicht! Alle Kinder aus Makaani besuchen die Schule!
Elternbildung
Der Besuch der Informations- und Bildungsanlässen sind für von FoM unterstützten Eltern und Erziehungsberechtigten obligatorisch.
Mit den Schulen besteht eine gute Zusammenarbeit. Die Programm Managerin wird über disziplinarische Vorfälle oder über schlechte Leistungen informiert. Darauf lädt sie die SchülerInnen und die Erziehungsverantwortlichen zu einem Gespräch ein.
In den Vorjahren brachen viele Jugendliche ihre Ausbildung ab, weil sie es vorgezogen haben, sofort Geld zu verdienen. Die enge Begleitung der Schülerinnen und Eltern durch die Komiteemitglieder trägt nun Früchte. Die Zahl der Schulabbrüche ist stark zurückgegangen.
Gesundheitsberatung
SchülerInnen ab der 6. Primarschule und SekundarschülerInnen verbringen zwei Tage pro Jahr mit dem Arzt der Gesundheitsstation und einer HIV-Beraterin. Zu den besprochenen Themen gehören HIV-Prävention, Prävention von Geschlechtskrankheiten, allgemeine Sexualaufklärung und Schwangerschaftsverhütung.
Elternbildung
Gesundheitsberatung
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Bildung
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Wasser
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